KFV zurück in der Erfolgsspur

Der Kehler FV fand mit einem glanzlosen Sieg im Derby gegen den SC Durbachtal nach der Niederlage bei der Oberliga-Reserve in Villingen wieder in die Erfolgsspur zurück. Es war ein glanzloser Sieg Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Verbandsliga.

Die Konversation zweier Zuschauer die unmittelbar nach dem Schlusspfiff durch den gut leitenden Schiedsrichter Leroy Gallus aus Freiburg am Schreiber dieser Zeilen vorbei gelaufen sind charakterisiert in Großen und Ganzen das gesamte Spiel. Der eine: „Manchmal muss es halt auch einmal ein dreckiger Sieg sein!“ darauf die Antwort: „Es gab genau drei Höhepunkte, das 1:0, das 2:0 und den Schlusspfiff“. Ähnlich äußerte sich  auch KFV-Trainer Frank Berger nach dem Spiel. „Es war heute ein glanzloser Arbeitssieg, wichtig sind die gewonnenen drei Punkte, über den Rest müssen wir nächste Woche im Training reden“.

Die Gastgeber begannen zunächst sehr druckvoll aber schon nach wenigen Minuten verpuffte der Elan. Mit Fehlpässen im Aufbauspiel und teilweise zu umständliches Spiel vor dem gegnerischen Tor machten es die Grenzstädter den tief stehenden Gästen in der Abwehr sehr leicht. Andererseits konnten die Gäste aus diesen Fehlern kein Kapital schlagen und blieben im Angriff harmlos. Das Spiel verflachte mit zunehmender Spieldauer immer mehr und beide Torhüter hatten wenig zu tun.

Der erste Höhepunkt dann kurz vor der Halbzeit. Tim Keck bediente mit einem schönen Pass Yannick Assenmacher, dessen Schuss wurde von SC Torhüter Daniel Herr vor die Füße von Hannes Moser geklärt. Dieser hatte dann keine Mühe seine Mannschaft in Führung zu bringen. Bis zum Pausenpfiff tat sich auf dem Platz nichts mehr.

Nach der Pause das gleiche Bild. Die Gastgeber optisch überlegen, aber ohne wirklich Torgefahr zu entwickeln. Frank Berger bemängelte wie auch schon in der ersten Halbzeit am Spielfeldrand die mangelnde Bewegung seiner Spieler in der Spitze. Ein Aufbäumen der Gäste war in dieser Phase auch nicht erkennbar.

Der zweite Höhepunkt des Spiels brachte dann die Entscheidung. Quentin Hauswald passte auf Ümit Sen und dieser erzielte das 2:0, was gleichzeitig auch den Endstand bedeutete. Die Gäste zeigten nun zwar etwas mehr Engagement nach vorne, blieben aber harmlos und die Gastgeber spielten ihre Konter nicht konsequent zu Ende.

„Der Sieg war wichtig und verdient, allerdings haben wir nur selten das was wir vor dem Spiel besprochen hatte auf dem Platz umgesetzt. Wir haben teilweise die selben Fehler wie eine Woche zuvor in Villingen gemacht, wurden aber diesmal nicht dafür bestraft“ so Trainer Frank Berger nach dem Spiel.

Für den Kehler FV steht am nächsten Wochenende das schwere Auswärtsspiel beim Tabellendritten SC Pfullendorf auf dem Programm. Der SC Durbachtal empfängt am kommenden Wochenende den FC Teningen.

Aufstellungen:

Kehler FV

Heering – Bessas, Hauswald, Sen (ab 89. Mors), Armbruster, Moser, Bounatouf, Assenmacher, Kheloufi (ab 54. Haridi), Keck (ab 69. Zdraveski), Rother (ab 54. Schulze)

SC Durbachtal

Herr – Kühne, Reiss, Meyer (ab 87. Sälinger), Hemmler, Gür (ab 62. Lamm), Raabe (ab 77. Zeil), Burg, Sandhaas, Latif (ab 80. Gülel), Leberer

Tore: 1:0 (40.) Moser , 2:0 (72.) Sen

Zuschauer:230

Schiedsrichter: Leroy Gallus (Freiburg)

Gelbe Karten: – / Meyer (22.), Raabe (33.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.