Kehler FV muss „90 Minuten arbeiten“

Trainer Frank Berger will mit dem Kehler FV auch im Verbandsliga-Heimspiel am Samstag gegen den FC Teningen ungeschlagen bleiben und warnt davor, die Gäste zu unterschätzen.

Der Kehler FV ist den eigenen Erwartungen im bisherigen Saisonverlauf gerecht geworden. Mit zehn Punkten aus vier Spielen sind die Grenzstädter Teil eines dreiköpfigen, noch ungeschlagenen Führungstrios an der Tabellenspitze der Fußball-Verbandsliga. Das Prädikat „ungeschlagen“ will Trainer Frank Berger auch nach dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Teningen (14. Platz/3 Punkte) behalten.
Die Stimmung bei Trainer und Mannschaft ist nach dem erfreulichen Start in die neue Saison und dem jüngsten 3:0-Auswärtssieg am vergangenen Wochenende beim SV Kuppenheim entsprechend gut. „Alles im grünen Bereich“, umschreibt Frank Berger die Gemütslage nach dem hoch verdienten Dreier im Wörtelstadion: „Es hätte auch 4:0 oder 5:0 ausgehen können. Das war ein richtig gutes Spiel von uns.“

90 Minuten Arbeit

Doch auf den Lorbeeren ausruhen darf sich der Kehler FV nicht, bereits am Samstag gastiert der FC Teningen im Rheinstadion. Die Gäste um Trainer Marcel Kobus haben gleich zum Rundenstart in Bühlertal (2:1) drei Punkte eingefahren, dann allerdings gegen Auggen (1:4), in Denzlingen (2:3) und zuletzt gegen Donaueschingen (1:2) drei Niederlagen in Serie kassiert. Dennoch warnt Berger davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Das ist eine junge Truppe, die über Emotionen und Leidenschaft kommt. Da müssen wir 90 Minuten arbeiten“, rechnet der KFV-Coach nicht mit einem Selbstläufer: „Klar sind wir der Favorit und wollen zu Hause unbedingt drei Punkte einfahren. Aber wir sollten keine Überheblichkeit zeigen, denn das kann ganz schnell nach hinten losgehen.“

Venturini fraglich

Zumal die beiden Verletzten Dejan Zdraveski und Yannick Assenmacher weiterhin nicht einsatzfähig sind. Hinzu kommt, dass sich Pierre Venturini mit einer Krankheit ­herumplagt. „Wir hoffen, dass er am Samstag wieder fit ist“, so Berger, der fürs Heimspiel im Rheinstadion noch einen ganz anderen Wunsch hat: „Zuletzt war der Rasen im Rheinstadion in keinem gutem Zustand. Wir hoffen von Vereinsseite, dass die Stadt Kehl das Rasenproblem angeht und den Platz besser mäht. Der war leider viel zu lang.“

Text: Heiko Rudolf Bild: Peter Heck / Mittelbadische Presse

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.