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Karim Matmour ist nicht nur sportlicher Leiter beim Kehler FV sondern auch Cheftrainer des Fußball-Verbandsligisten. ©Ulrich Marx

Beim Fußball-Verbandsligisten Kehler FV sitzt der neue sportliche Leiter Karim Matmour jetzt auch auf dem Chefsessel des Trainerstabs. Heinz Braun bleibt Coach beim Ex-Oberligisten, wie Ex-Profi und Nationalspieler Matmour gestern telefonisch bestätigte.

Der frühere Bundesliga-Profi (SC Freiburg, 1860 München, Mönchengladbach) und algerische Nationalspieler sowie WM-Teilnehmer 2010, Karim Matmour, hat beim Ex-Oberligisten Kehler FV jetzt komplett das sportliche Kommando übernommen. Bei der Jahreshauptversammlung vor wenigen Wochen wurde der 33-Jährige, der seit zweieinhalb Jahren in Kehl wohnt, zum sportlichen Leiter gewählt.

Inzwischen ist Matmour auch der Chef im Trainerstab, wie dies auf der Facebook-Seite des Traditionsvereins (111 Jahre) gepostet wird: »Im Rahmen seiner Ausbildung zum lizenzierten Trainer ist Karim Matmour in der vergangen Rückrunde in den Trainerstab des KFV eingestiegen. Es folgte eine Serie von elf Spielen ohne Niederlage (davon 9 Siege!!). Karim Matmour wird ab sofort den Posten des Cheftrainers beim Kehler Fußballverein übernehmen«. Und dies wurde am Sonntag von Karim Matmour bestätigt: »Heinz Braun bleibt im Stab als Co-Trainer. Wir beide verstehen und ergänzen uns sehr gut.« Allerdings, so Matmour, sei dies keine Spontanentscheidung. »Es war schon vor einem Jahr so geplant, dass ich beim KFV als Trainer einsteige und Heinz Braun als Co-Trainer arbeiten wird. Ich wollte damals aber noch ein Jahr in Australien (Adelaide United) spielen und erst dann beim Kehler FV beginnen.«

Gute Ergänzung
Die Zusammenarbeit mit Heinz Braun funktioniere sehr gut, versichert Matmour, was die vergangene Rückrunde bestätigt habe mit zwölf ungeschlagenen Spielen, davon neun Siegen. »Da haben wir bereits gemeinsam gearbeitet«. Es habe alles sehr gut gepasst, auch die interne Kommunikation. »Für Heinz ist das okay, er freut sich, denn wir verstehen uns sehr gut. Inzwischen werden innerhalb des Verbandsliga-Kaders mehrere Sprachen gesprochen – deutsch, englisch, französisch. Und alle drei Sprachen beherrscht der Ex-Bundesligaspieler, der aber versichert: »Alle Spieler die im Kader sind und momentan nur französisch und englisch sprechen, lernen die deutsche Sprache. Sie sorgen dafür, dass wir alle schnell die gleiche Sprache sprechen – deutsch.«