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Kevin Sax, Meller Aziz und Nicolas Rios wollen gegen Freiburg wieder Torerfolge bejubeln.

Der Kehler FV erwartet am Samstag um 15.30 Uhr den Verbandsligazweiten und Aufstiegsanwärter Freiburger FC im Rheinstadion. Nach der höchsten Saisonniederlage am Karsamstag in Endingen erwartet KFV-Trainer Alexander Hassenstein von seiner Mannschaft eine Trotzreaktion.

Kehl (uk). Fünf Spieltage vor Saisonende warnt KFV-Trainer Alexander Hassenstein davor, das Spieljahr einfach auslaufen zu lassen: „Erstens können wir in der Tabelle noch weiter abrutschen und zudem treffen wir auf Teams, die um Meisterschaft und Relegationsplatz oder gegen den Abstieg spielen.“ Eine Wettbewerbsverzerrung will er sich nicht nachsagen lassen. Die Aussprache über die Leistung beim Spiel in Endingen musste aufgrund der Osterfeiertage auf Donnerstag verschoben werden. „Normal ist da schon der Fokus auf das nächste Spiel gelegt, aber es war nicht anders möglich“, erklärte Kehls Trainer, der gegen Freiburger aber ein anderes Auftreten seiner Mannschaft erwartet. Zumal auch am Kaiserstuhl nicht alles schlecht war, was seine Elf ablieferte. Er bemängelte nochmals die Defensivleistung in Halbzeit eins und hob die mangelhafte Chancenverwertung hervor. Dafür hatte man in den zweiten 45 Minuten fast 70 Prozent Spielanteile, die wiederum nicht in Strafraumszenen umgesetzt werden konnten. Freiburg sei ein Gegner, den man nur mit viel Laufbereitschaft und einer konsequenten und robusten Spielweise bei der Entfaltung seiner technischen Überlegenheit stören kann. Dies habe in der Vorrunde bei der knappen 1:2-Niederlage über weite Strecken gut funktioniert. Neben den Langzeitverletzten Clement Burglin, Max Sepp und Felix Weingart wird weiterhin Lukas Raabe fehlen, der sich noch im Aufbautraining befindet. Dazu steht hinter dem Einsatz von Tarik Aras nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung in Endingen ein Fragezeichen.