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Nächste Hiobsbotschaft für den KFV: Nach Felix Weingart (Kreuzband) fällt auch Mittelfeldmotor Max Sepp (Bild) mit einer schweren Knieverletzung (Kreuzbandriss, Knorpelschaden und Meniskusschaden) länger aus.

Der Kader der Hassenstein-Truppe wird immer kleiner. Nichtsdestotrotz will man versuchen dem Topfavoriten aus Villingen am Samstag so lange wie möglich Paroli zu bieten.

Kehl (uk). Am Samstag um 15 Uhr steigt in der Verbandsliga Südbaden im Rheinstadion die Begegnung der beiden Oberligaabsteiger Kehler FV und FC 08 Villingen. Gegenüber der vergangenen Saison, in der beide nur ein Punkt voneinander getrennt waren, ist die derzeitige Situation schon ein Klassenunterschied. „Villingen war schon vor der Saison mein Topfavorit“, sagte KFV-Trainer Alexander Hassenstein. Bei nur einer Niederlage und fünf Unentschieden rangiert Villingen derzeit auf Rang zwei, hat allerdings zwei Spiele weniger ausgetragen als Tabellenführer Denzlingen, den der FC am Wochenende klar mit 4:1 besiegen konnte. Davor gab es ein 6:1 beim Dritten und Mitabsteiger Freiburger FC, was die Ambitionen von Trainer Drago Maric und seinem Team deutlich unterstreicht. „Wir werden uns deswegen aber nicht ins Hemd machen und kampflos das Feld räumen“, zeigt sich Alexander Hassenstein trotz der akuten Personalsituation optimistisch. Ein Torwart und zehn Feldspieler werden am Samstag aus dem aktuellen Kader dabei sein, dazu wieder Akteure aus der A-Jugend, die ihr Spiel verlegen konnte. Nach dem Bänderriss von Lukas Raabe und der Kreuzbandverletzung bei Felix Weingart gesellte sich mit Maximilian Sepp ein weiterer verletzter Spieler hinzu. Und das mit einer niederschmetternden Diagnose. Der Defensivspieler hat sich in Mörsch nicht nur das Kreuzband gerissen, sondern zusätzlich den Meniskus und sich einen Knorpelschaden zugezogen. Die Verletzung wird wie bei Felix Weingart auch Auswirkungen auf die kommende Saison haben. Fehlen wird auch Benjamin Schaeffler, der bis einschließlich Samstag beruflich in Lyon weilt. Aber möglicherweise fühlt sich der Kehler FV in der Außenseiterrolle wohler und kann dem Favorit ein Bein stellen. „Die Jungs haben trotz der derzeitigen Lage in den vergangenen Spielen alles versucht und gezeigt, da kann man niemand einen Vorwurf machen“, erklärte Alexander Hassenstein. Ein Unentschieden sollte trotz allem das Ziel sein und für Kehls Trainer sind jetzt die Spieler mit Oberligaerfahrung gefragt, den Rest der Mannschaft zu führen.