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Die Mauer soll stehen. Wie hier im Hinspiel, das KFV für sich entscheiden konnte.

 

Am Samstag muss die Hassensteintruppe zum FFC-Bezwinger FC Waldkirch. Hier soll der erste Dreier im neuen Jahr eingefahren werden.

Kehl (uk). Nach zwei sieglosen Spielen tritt der Ortenauer Fußball Verbandsligist Kehler FV am Samstag um 15 Uhr beim Vorletzten FC Waldkirch an. „Natürlich haben wir uns den Start aus der Rückrunde anders vorgestellt“, sagte Kehls Sportvorstand Jürgen Sax. Schwerer als die Heimniederlage im Derby gegen den SV Linx wog das Unentschieden beim Schlusslicht SV Solvay Freiburg. Und eine ähnlich unangenehme Aufgabe erwartet Jürgen Sax auch beim Vorletzten Waldkirch: „Die Platzverhältnisse sind ähnlich und die stehen mit dem Rücken zur Wand.“ Das Manko seiner Mannschaft sieht er in der Chancenausnutzung. Sowohl in Freiburg als auch gegen Linx hatte der KFV genug Möglichkeiten, einen oder mehrere Treffer zu erzielen. Doch im Sturmzentrum fehlt nach dem Abgang von Mohamed Kateb ein Spieler, der die Bälle ins Netz befördern kann. Die Gespräche für die neue Saison laufen inzwischen auf Hochtouren. Kehls Sportvorstand berät sich derzeit mit den Spielern, die unbedingt gehalten werden sollen und gleichzeitig schaut man sich auch nach neuen Kräften um. Nicht ganz überrascht war Jürgen Sax vom bevorstehenden Wechsel von Torwart Florian Streif zurück zum Offenburger FV: „Natürlich hatte ich gehofft, dass er länger als nur eine Saison bei uns bleibt. Aber seine Verbundenheit zum OFV und der Mannschaft ist doch größer.“ Ein Nachfolger ist noch nicht in Sicht, auch wenn mit dem Linxer Daniel Künstle schon ein Name im Internet kursiert. „Mit Daniel hatte ich bis zum Bekanntwerden des Streif-Wechsels gar keinen Kontakt“, erklärte Jürgen Sax, der dem ehemaligen Kehler Keeper im Derby eine gute Leistung bescheinigte. Diese Woche gilt es aber, den Fokus auf das Auswärtsspiel in Waldkirch zu richten, damit der negative Lauf gestoppt wird.